Ein Brief an den Mann, der mir NIE gehörte

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Meine liebe “Liebe des Lebens”,

Ich schreibe dir diesen Brief und öffne dir darin mein Herz. Ich möchte nur, dass du weißt, was ich während unserer Beziehung durchgemacht habe.

Du hast mich gebeten, dich in Ordnung zu bringen, aber du hast mich an den Punkt gebracht, an dem ich mich selbst wieder in Ordnung bringen musste

Es ist lustig, wie du einmal das Beste warst, was mir passiert ist und zur gleichen Zeit auch das Schlimmste warst, was mir passieren konnte. Ich habe echtes Glück gekostet, als ich mit dir zusammen war und aber auch all die Bitterkeit, die der Schmerz mit sich bringt.

Wir hatten für eine Weile eine gute Zeit. Ich denke, dass Anfänge gewöhnlich so perfekt sind. Ich war so gelassen, so unglaublich glücklich. Um ehrlich zu sein, machte es mir Angst, dass ich so glücklich war. Zuerst dachte ich, dass das wäre, weil ich einfach nicht wusste, wie ich dieses Glück genießen sollte.

Dann wieder dachte ich, dass irgendetwas nicht stimmte. Vielleicht warnte mich meine Intuition, aber ich erinnere mich daran, dass ich diesen Gedanken sofort wieder verwarf. Ich hätte auf diese kleine Stimme in meinem Kopf hören sollen, die mir sagte, dass irgendetwas nicht stimmte.

Ich hatte immer Mitleid mit diesen armen Mädchen, die ständig von ihren Freunden manipuliert wurden. Sie schienen so unglaublich naiv zu sein. Sie jeder Lüge geglaubt hatte, die ihnen aufgetischt wurde. Ich hätte nie gedacht, dass du mich auch zu einer von ihnen machen würdest.

Aber du hast es getan. Ich war genauso blind wie sie, weil ich dich liebte. Du hast angefangen dich zu verändern und all diese glücklichen Momente sind so schnell verblasst, dass ich nicht einmal bemerkt habe, was passiert ist.

Unsere Beziehung hat sich so schnell entwickelt, was hauptsächlich an deiner eigenen Initiative lag. Du sprachst von fester Bindung und davon eine kleine, gemütliche Wohnung zu haben, die unser Heiligtum sein sollte. Wir kamen sogar an den Punkt die Namen von unseren zukünftigen Kindern zu bestimmen, sodass ich bemerkte, dass wir wirklich mit uns vorankamen.

Ich wollte es langsamer angehen lassen, aber du hast mir immer wieder versichert, dass das alles normal sei, dass du nicht wie andere Männer und dass du viel liebevoller und entscheidungssicherer seist. Du hast mir deine Wunden gezeigt. Du hast dich mir geöffnet und ich habe dich dafür noch mehr geliebt.

Ich hätte nie gedacht, dass du das gegen mich verwenden würdest. Du hast mich dazu gebracht, mich verantwortlich für deine Gefühle zu fühlen. Es war richtig schwierig, damit umzugehen. Ich wollte doch nur die wichtigste Person in deinem Leben sein. Ich hatte nie darum gebeten, verantwortlich für deine Gefühle zu sein. Ich hatte das auch nie vor.

Du hast begonnen mich so anzulügen, dass ich sogar an meiner eigenen Vernunft gezweifelt habe. Du hast an einem Tag etwas gesagt und am nächsten Tag etwas komplett anderes. Wir hatten Pläne uns zu treffen und plötzlich sagtest du, dass du niemals davon gehört hättest.

Zuerst dachte ich, dass ich es einfach falsch verstanden hätte. Ich musste es falsch gehört haben. Vielleicht hatte ich es vergessen. Vielleicht hattest du es vergessen. Aber nach einer Weile, bemerkte ich, was wirklich geschah. Immer wenn du etwas nicht tun wolltest oder wenn du wegen irgendetwas beschuldigt wurdest, hast du es mir und meinem schlechten Gedächtnis in die Schuhe geschoben.

Es gab so viele Situationen, in denen du mich so manipuliert hattest, dass ich dachte, dass ich die Hauptschuldige sei. Du warst das Lehrbuch Beispiel eines emotionalen Manipulators und ich konnte das nicht sehen bis du mich komplett ausgetrocknet hattest.

Alles lag auf meinen Schultern. Auch dann gab es viele Momente zwischendurch, wo ich mich ehrlich glücklich mit dir zusammen gefühlt habe, aber diese Momente dauerten nie lange an, weil immer wieder neuer Ärger aufkam. Du hast immer wieder, innerhalb einer Bruchsekunde ein Drama aus Dingen gemacht, die es nicht einmal nötig gehabt hätten, darauf zu reagieren.

Gewöhnlich sagt man, dass ein großes Ereignis, den Unterschied macht. Ein Moment, an dem man wählt, dass man glücklich sein will und die Person gehen lässt, die nicht richtig für einen ist.

Für mich waren es Millionen kleiner, extrem schmerzvoller Momente. Bis zum winzigsten Etwas haben alle dazu geführt, dass ich dich letztendlich gehen ließ. Ich konnte einfach nicht länger bleiben.

Es war als hättest du meine Gefühle in ein großes schwarzes Loch gezogen, von dem es keinen Ausweg gab. Du wolltest immer nur mehr. Ich konnte es nicht ertragen, für deine schlechte Laune beschuldigt zu werden oder dein schlechtes Benehmen. Du hast dich so daran gewöhnt, dich auf mich zu verlassen und ich war so daran gewöhnt für dich da zu sein, dennoch hätte ich niemals von dir dasselbe erwarten können. Ich musste gehen.

Du hast mich immer wieder darum gebeten, dich in Ordnung zu bringen, aber du hast mich an den Punkt gebracht, an dem ich mich wieder in Ordnung bringen musste. Das ist genau das, was ich jetzt gerade tue. Mich in Ordnung zu bringen, mich wiederaufzubauen, Stein für Stein.

Ohne jede Liebe,

die Frau, die dir niemals gehört hat

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